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sfsww.de: Home Historie Lied der Schwarz-Weißen

Lied der Schwarz-Weißen

Von Alexander Moog, Januar 1928

Was ziehet dort unten das Tal entlang?
Eine Schar im schwarz-weißen Gewand.
Wie mutig ertönt ihr heller Gesang
Durchs herrliche bergische Land!
Es schallt von der Wupper zu Ruhr und Rhein
Und weiter ins deutsche Land hinein:
Hurra, hurra, hurra der schwarz-weißen Siegerschar!

Die Freundschaft wir pflegen sie treu und wahr
Nach echter bergischer Art.
Dem Sportsfreund wir krümmen kein einzig Haar
Um das Banner sich alles schart.
Es hält uns umschlungen am Wupperstrand
Der Sportfreunde Farben, das schwarz-weiße Band.
Hoch über uns rauscht leis, das Banner von Schwarz-Weiß.

Das Strahlenbanner ziert unsere Brust,
wenn zum friedlichen Kampfe es geht:
Es glänztet das Auge in heller Lust.
So vor dem Gegner man steht;
Denn es winkt uns ein herrlicher Siegerpreis:
Die Meisterschaftsehren für Schwarz-Weiß.
Hurra, hurra, hurra der schwarz-weißen Siegerschar!

In Barmen auf Mallack ist unser Revier
Da sind wir immer zu Haus.
Mit manchem Geg-ner spielen wir hier
Ein Spiel wie Katz und Maus;
Und wär einmal der Geg-ner ein ganz großes Licht
Wir schwarz-weißen Ballspieler fürchten uns nicht;
Wir Spieler von Schwarz-Weiß machen ihm die Hölle heiß.

Und wäre das Glück uns auch einmal nicht hold,
Wurden uns die Punkte geklaut.
Was wir mit eisernem Willen gewollt,
Ist auf starkem Felsen gebaut.
Drum lasst uns geloben heut auf´s Neu´
Den Sportfreunden Schwarz-Weiß die alte Treu
In Sturm und Schnee und Eis, wir halten zu Schwarz-Weiß!

 
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